Die Vorbereitung des Heilfastens

Ernährungsumstellung zur Vorbereitung des Heilfastens

Hat man erstmal den Entschluss gefasst, zu fasten, muss man die Art und Dauer sowie den Zeitpunkt der Fastenzeit auswählen. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass das Fasten eine Menge Herausforderungen mit sich bringt. Wir werden in den nachfolgenden Absätzen eine mögliche Hilfestellung für die Vorbereitung Ihrer Fastezeit geben.

Zeitpunkt des Fastens

Die beste Zeit zum Fasten gibt es nicht, Sie können jederzeit fasten, solange Sie sich dem Fasten wirklich widmen möchten. Dadurch dass Ihnen während des Fastens etwas kälter ist als normal, besonders an Händen und Füßen, entscheiden sich viele Menschen eher für die wärmeren Monate im Jahr.

Allerdings empfiehlt die Chinesische Medizin das Frühjahr, denn das ist der natürlichste Zeitpunkt des Fastens. Im Tierreich und in früheren Zeiten auch für Naturvölker ist das die natürliche Fastenzeit, in der die Nahrungsvorräte des Winters erschöpft sind bzw. waren und kurz bevor neue Pflanzen sprießen. Dies entspricht dem natürlichen Ablauf.

Herausforderungen des Fastens

Das Fasten bietet einiges an Herausforderungen, denen man sich bewusst sein sollte, bevor man die Fastenzeit beginnt. Wie man sich vorstellen kann, ist eine Fastenzeit in manchen Aspekten eine persönliche Herausforderung.

  1. Magenknurren: diese sind natürlich unangenehm, der Magen knurrt und kann für ein paar Tage auch ein bisschen wehtun. Wasser trinken in schweren Momenten etwas helfen.
  2. Viel Wasser trinken: Fastende müssen etwa 6 Gläser gefiltertes oder destilliertes Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren und das chemische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und den Reinigungsprozess Flüssigkeit zu geben.
  3. Mineralstoffmangel: Gereinigtes Wasser entzieht dem Körper Mineralstoffe, genauso wie die Entgiftung. Ein Mineralstoffmangel ist erkennbar, wenn Sie keinen Durst haben, das Wasser Ihren Durst aber nicht mehr stillt.
  4. Keine Medikamente: Medikamente sind chemisch und sollten bei einer Entgiftung gar nicht genommen werden.
  5. Schonung: Während des Heilfastens benötigt der Körper alle Energie zur Selbstreinigung; entsprechend sollten alle körperlichen und geistlichen Tätigkeiten, vor allem Stress vermieden werden
  6. Bewegung: Notwendig, um Flüssigkeit im Körper zirkulieren zu lassen und nicht zu viel Muskelmasse zu verlieren
  7. Mäßige Bewegung: Notwendig, um Flüssigkeit im Körper zirkulieren zu lassen und nicht zu viel Muskelmasse zu verlieren
  8. Kommunikation: Sie sollten nicht vielen Leuten von Ihrem Fasten erzählen, da nur wenige Leute sich mit den Vorgängen im Körper beim Fasten auskennen
  9. Rücksicht Ihres Umfelds: Ihre Familie sollte mit der Zubereitung von Speisen und auch bei der Freizeitplanung etwas Rücksicht auf Ihre Fastenzeit nehmen
  10. Entzugserscheinungen: Kaffee, Salz, Fleisch, Zucker usw. können bei apruptem Aufnahmestopp Entzugserscheinungen z.B. in Form von heftigen Kopfschmerzen auslösen
  11. Ernährungsumstellung: Naturkost Ernährung wird mehrere Wochen vor der Fastenzeit empfohlen
  12. Gegenanzeigen: Menschen mit Anorexie oder Unterernährung, Schwangere oder stillende Mütter, Menschen mit Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes im fortgeschrittenen Stadium sollten nicht fasten

Ernährungsumstellung als Vorbereitung

Gerade wenn man sich nicht gut ernährt, vor allem oft von sogenanntem Junkfood, ist der Körper subklinisch mangelernährt, also insofern mangelernährt, dass Symptome fortgeschrittener Mangelernährung noch nicht spürbar sind. Die beim Fasten dringend benötigte Nährstoffe können schon am Anfang der Fastenzeit nicht gedeckt werden, was die Entgiftung nicht gut funktionieren lässt.

Des Weiteren verursachen der Verzicht auf Kaffee, Salz, Fleisch, Süßspeisen und Fett Entzugserscheinungen wie z.B. Kopfschmerzen, die vor Beginn des Heilfastens schon erledigt werden sollten.

Entsprechend wir geraten, die Fastenzeit mit einer Ernährungsumstellung hin zu Naturkost über mehrere Wochen zu beginnen, denn so beginnt der Körper schon mit der ersten Entgiftung und Entwöhnung von Suchtmitteln. Außerdem baut der Körper eine Reserve von wichtigen Nährstoffen auf, die dann während der Fastenzeit genutzt werden.

Variation des Wassers nach 2-3 Tagen

Nach etwa 2 bis 3 Tagen sollte jeder 1/4 Liter gefiltertes Wasser mit folgenden Zutaten ergänzt werden:

  • 2 EL Zitronensaft (hilft der Entgiftung)
  • 1 TL Naturhonig oder Ahornsirup (gleicht geschmacklich Zitronensaft aus)
  • 1 Prise Meersalz (gleicht Mineralstoffmangel aus)

Alternativ gehen auch Kräutertees oder aromatisiertes Wasser.

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